+++ 16.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++
Umbaubeginn Arten- schutzturm Nobitz
Nach der Fertigstellung des Schwalbenhauses haben unsere Zimmer- leute am 12.07.2010 mit dem Errichten des neuen Dachstuhls und dem Einbau der Nistge- fache für Dohlen, Stare und Sperlinge am Arten- schutzturm Nobitz be- gonnen.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen von +38° Celsius haben die Thüringer Handwerker sowohl im Dachstuhl des zukünftigen Arten- schutzturms als auch bei den Mauerarbeiten ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.
Ein Meisterstück hat der Tiermaler Gottfried Karl mit der Gestaltung des Einstiegschachts zum Fledermaus-Winterquartier geschaffen.
+++ 15.07.2010 +++
+++ Bielefeld, NRW +++
Mauerseglertragödie in Deutschland
Mit Temperaturen von bis zu +38° Celsius im Schatten ist in den Ballungszentren Deutschlands der lebensbedrohende Temperaturstress in den Mauersegler-Bruthöhlen unter den Dächern - oft direkt unter kochend heißen Dachpfannen - vorprogrammiert.
Wir messen in manchen Mauersegler-Nisthöhlen Temperaturen von bis zu +55° C und die Jungsegler haben keine Chance auf Wasser oder feuchte Nahrung.
Hitzetod und Todessprünge zigtausender Jungsegler aus den heißen Nisthöhlen passieren jetzt hier in Bielefeld und überall in unseren Großstädten tagtäglich. Unsere Telefone laufen heiß. Die Mauersegler-Rettungsstation in Frankfurt am Main, Wildvogelauffangstationen, Tier- heime und auch unser Projektbüro sind der Flut von Hilferufen besorgter Mauersegler-Freunde nicht mehr gewachsen.
Einmal mehr zeigt sich in diesen heißen Sommertagen, unter welch schlechten Brutplatzbedingungen unsere Segler inzwischen ihre Jungen großziehen müssen. Kaum ein Mensch macht sich bei der Dach- und Fassadensanierung seines Wohnhauses darüber Gedanken, dass er damit zwangsläufig den Kulturfolgern unter unseren Wildtieren, z.B. Mauerseglern, Haussperlingen, Mehlschwalben und Fledermäusen buchstäblich das Dach über dem Kopf vernichtet.
Die Politik produziert auch im Artenschutz zu viele Seifenblasen! Es gibt das "Internationale Jahr der biologischen Vielfalt", internationale Arten- schutzkonferenzen und ein neues Bundesnaturschutzgesetz - aber das Aussterben und Leiden vieler Tierarten geht ungebremst weiter.
Längst überfällig sind ökologisch ausgerichtete Bauordnungen, die Bauherren verpflichten, bei Hausneubauten, Altbausanierungen und Umbauarbeiten entsprechende Nisthöhlen, Nistplätze und Brutnischen für "Gebäude bewohnende Tierarten" einzubauen. Dann, erst dann gibt es eine realistische Chance, Mehlschwalbe und Haus- und Feldsperlinge wieder von der Vorwarnliste der "Rote Liste" zu streichen.
+++ 09.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++
Umbaubeginn Arten- schutzturm Nobitz
An der Südwand des Schwalbenhauses werden wir ein Bienen- hotel für solitär lebende Wildbienenarten ein- bauen. Der Tiermaler Gottfried Karl ist mit seiner künstlerischen Bemalung schneller als die Zimmerleute!
Am 08.07.2010 haben die Bauhandwerker mit dem Rückbau des alten und maroden Dach- stuhls am alten Trafo- turm begonnen. Mit der Errichtung des neuen Dachstuhls für den Arten- schutzturm und dem Einbau der Nisthöhlen für Turmfalke, Schleiereule und Dohlen werden die Zimmerleute am 12.07.2010 beginnen.
+++ 08.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++
Umbaufortschritt am Fledermauswinter- quartier Nobitz
Auf der Nordseite des unterirdischen Wasser- speichers hat die Firma Herzog die starke Beton- wandung aufgefräst.
Hier entsteht der Einflug- spalt für die Fleder- mäuse in das zukünftige Fledermauswinter- quartier.
+++ 06.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++
Schwalbenhaus im Artenschutzzentrum Nobitz fertiggestellt
Das Schwalbenhaus in unserem neuen Arten- schutzzentrum für Gebäude bewohnende Tierarten ist inzwischen fertiggestellt.
Wie schon bei mehreren unserer Artenschutz- türme konnten wir auch hier eine tierische Nut- zung noch während der Umbauarbeiten erleben: kaum hatten wir im neuen Schwalbenhaus die Rauchschwalben-Kunstnester eingebaut, belegte ein Hausrotschwanzpaar gleich 2 Schwalbennester und begann in aller Seelenruhe trotz laufender Innen-Bauarbeiten zu brüten. Ein drittes Schwalbennest hat Rauchschwalben-Liebhaber gefunden, die zaghaft erste Nestbauversuche unternehmen.
Vor dem Schwalbenhaus ist eine feuchte Lehmkuhle angelegt, die allerdings noch eine Lehmfüllung bekommen muss. Hier können die Schwalben zukünftig endlich wieder geeignetes Nestbaumaterial sammeln.
+++ 01.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++
Fledermauswinter- quartier im Arten- schutzzentrum Nobitz im Bau
Der stillgelegte unterir- dische Wasserspeicher auf unserem Grundstück in Nobitz wird derzeit zu einem überregionalen Fledermauswinter- quartier umgebaut. Da bieten sich auch dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Roland Tischbier
*, ganz neue Einsichten & spannende Perspektiven!
Zu einem idealen Fledermauswinterquartier gehört auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, für deren Sicherstellung wir am Speicherboden eine Wasserstelle eingebaut haben, die im Herbst mit ca. 500 l Bachwasser gefüllt wird.
Eine stabile hohe Luftfeuchtigkeit verhindert bei den winterschlafenden Fledermäusen das Austrocknen der Flug- und Schleimhäute und sichert so ihr Überleben.
+++ 30.06.2010 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++
Die Berg-Blumen- wiesen blühen auf!
Nachdem wir im Spät- herbst 2009 die von uns gekauften Wacholder-Bergwiesen erstmals seit Jahren wieder von Schafen und Ziegen haben beweiden lassen u. im Winter auf der 3,4 ha großen Wacholder- trockenhangfläche bis auf wenige Ausnahmen sämtliche Laub- und Nadelbäume entfernt haben, zeigt sich dieses Jahr die Bergblumen- wiese in ihrer ganzen Blütenpracht.
Neben Küchenschellen & mehreren Orchideen- arten hat auch der Wiesensalbei wieder Licht und Luft zur Ausbreitung. Und davon profitieren die mehr als 300 stark bedrohten Schmetterlings- arten wie z.B. der Schachbrettfalter und die Blutströpfchen.
In die dringend notwendigen Landschaftspflegearbeiten zum Schutz der Artenvielfalt an Schmetterlingen, Reptilien und Vogelarten
haben wir bisher 4.100 Euro investiert.
+++ 17.06.2010 +++
+++ Färöer Inseln, Dänemark +++
Brutaler & legaler Massenmord an Calderon-Delphinen
Während sich die Welt dem Fußballvergnügen hingibt und die Medien mit allen Unwichtig- keiten rund ums runde Leder beschäftigt sind, schlachten Jugendliche auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln hunderte von intelligenten Calderon-Delphinen gnadenlos und tierquälerisch ab - durch dänisches Recht geschützt !
Die Meeres- bucht und der Strand sind vom Blut der langsam verblutenden Delphine tiefrot gefärbt.
Calderon-Delphine sind wie alle Delphinarten vom Aussterben bedroht! Den wehrlosen Delphinen werden mit Eisenhaken brutal u. rücksichts- los schwerste u. extrem schmerzhafte Verletzungen zugefügt, an denen die intelligenten Tiere langsam verbluten u. elend sterben. Ihre Schmerz- & Sterbelaute ähneln den Lauten von neugeborenen Menschenkindern!
Wie niedrig und stumpf müssen Gesetzgeber denken, die eine derartige sinnlose Schlachterei legalisieren! Wie primitiv und abgebrüht müssen Menschen denken und handeln, die sich für derartige Massaker und Schlachtfeste engagieren oder sich als Gaffer daran delektieren! Eine Schande für die dänische Kultur!
Es ist an der Zeit, aufzustehen und gegen dieses sich alljährlich wiederholende barbarische Massaker an den Calderon-Delphinen vorzugehen!
Der richtige Adressat für Ihren scharfen Protest ist:
Dänische Botschaft, Rauchstr. 1, D-10787 Berlin
Tel. 030 / 50 50 2000, Fax 030 / 50 50 2050
eMail:
beramb@um.dk
+++ 10.06.2010 +++
+++ Berlin-Wilmersdorf +++
12 neue Mauersegler-Nisthöhlen am Rathaus Berlin-Wilmersdorf
Mit der Anbringung von 3 Mauersegler-Mehrkammer- nistkästen mit insgesamt 12 Bruthöhlen am Rathaus Berlin Wilmersdorf bieten wir nistplatzlosen Mauer- seglern in Berlin in luftiger Höhe neue, dauerhafte und sichere Nistplätze.
Unser Mauersegler-Scout Klaus Roggel, Architekt in Berlin, hat mit der Objekt- suche u. der erfolgreichen Mauersegler-Nistplatz-schaffung einmal mehr einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung der Mauer- seglerpopulation in der Hauptstadt geleistet.
Auch in Berlin vernichten Dach- & Haussanierungen und die gesetzlich geforderten Wärmedämm-Maßnahmen den Mauerseglern tausendfach ihre angestammten Brut- plätze in Nischen und Spalten an Gebäuden.
In gemeinsamer Mauersegler-Schutzarbeit haben wir inzwischen in Berlin optimale Mauerseglernistplätze am historischen Turm der TU-Berlin, am Gesundheitsamt Tempelhof-Schöneberg, an der Gotzkowsky-Grundschule, Berlin-Mitte und nun auch am Rathaus Berlin Wilmerdorf eingebaut. Bisherige Investitionskosten: 2.200 Euro!
+++ 04.06.2010 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++
Unser Artenschutzturm in Auma ist ebenfalls gut belegt!
Auch unser Artenschutz- turm in Auma / Ost-Thüringen - in der Region nur „Campanile“ genannt - ist im 1. Jahr nach der Fertigstellung gut belegt.
Nachfolgend die aktuelle tierische „Gästeliste“:
- 1 Turmfalkenpaar
- 7 Starenpaare
- 4 Feldsperlingpaare
- 1 Bachstelzenpaar
- bis zu 20 verschiedene Solitärbienen
Als Übernachtungsgast begrüßen wir eine Single-Rauchschwalbe, die im 1. Stock regelmäßig den Schwalbeneinflug im Fenster testet.
+++ 28.05.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++
Geplantes Arten- schutzzentrum in Nobitz endlich im Umbau
Vor gut einem Jahr haben wir in Nobitz erste Grundstückskauf- verhandlungen für unser geplantes Artenschutz- zentrum begonnen. Heute nun bauen wir in der 1. Umbaustufe das ehem. Pumpenhaus des Zweckverbands Altenburger Land zu einem Schwalbenhaus für Rauchschwalben im Gebäude-Inneren und für Mehlschwalben an der südlich exponierten Außenwand um. Beide Schwalbenarten sind Gebäudebrüter, die inzwischen in Deutschland leider auch schon auf der Vorwarnliste der Roten Liste bedrohter Vogelarten stehen.
Vor dem zukünftigen Schwalbenhaus werden wir eine feuchte Lehmkuhle anlegen, aus der sich die Schwalben künftig endlich wieder geeignetes Nestbaumaterial holen können.
+++ 27.05.2010 +++
+++ Meerhof, Hochsauerlandkreis, NRW +++
Unser Artenschutz- turm in Marsberg-Meerhof ist fast ausgebucht!
Wir richtig und wichtig unsere Investitionen in die Artenschutztürme inzwischen sind, erleben wir z. Zt. an all unseren Artenschutzturm-Stand- orten. Dazu finden Sie auf unserer Homepage unter "Projekte", dann "Artenschutztürme" die Deutschlandkarte.
Nachfolgend die aktuelle "tierische Gästeliste" unseres Artenschutz- turms in Meerhof:
1 Turmfalkenpaar 6 Starenpaare
2 Haussperlingpaare 2 Feldsperlingpaare
1 Hausrotschwanzpaar mehrere Zwergfledermäuse
Als Besucher begrüßen wir seit ca. 3 Wochen eine Schleiereule, die im Turmgiebel schon einmal ihr zukünftiges Domizil einwohnt - allerdings noch ohne Partner.
+++ 07.05.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++
Ergebnisse des Zypern-Vogelschutz- camps Frühjahr 2010
Der schwere tätliche Angriff von Singvogel-Wilderern am 30.04.2010 bei Paralimni auf ein internationales Vogel- schutz-Team des Komitees gegen den Vogelmord hat auf Zypern in der Öffentlich- keit und in den Medien eine breite & kontrovers geführte Diskussion über den anhaltenden Vogel- mord ausgelöst.
Wir werden die unerträg- lichen Gesetzesverstöße und tierquälerischen Tötungsmethoden euro- päischer Singvögel auf Zypern anhand aktuell angefertigten Bild- und Videomaterials gemein- sam mit unserem Partner, dem Komitee gegen den Vogelmord, Bonn, in Berlin und Brüssel anprangern. Notfalls werden wir gegen die Republik Zypern wegen schwerwiegender Verstöße gegen die EU-Vogelschutz- richtlinie von 1979 Klage einreichen!
Die Ergebnisse des Zypern-Vogelschutzcamps Frühjahr 2010:
- 1.977 Leimruten abgebaut und vernichtet
- 9 Vogelfangnetze abgebaut und der Polizei übergeben
- 12 elektronische Vogel-Lockanlagen abgebaut
- 19 illegale Jagdschüsse an die Polizei gemeldet
- 2 Vogel-Wilderer wurden von der Polizei aufgrund
unserer Hinweise überführt
Aktuelle Pressestimmen aus Zypern unter diesen Links:
http://www.cyprus-mail.com/opinions/our-view-society-must-take-clear-stand-against-bird-trapping/20100505
http://www.famagusta-gazette.com/default.asp?sourceid=&smenu=69&twindow=Default&mad=No&sdetail=10428&wpage=&skeyword=&sidate=&ccat=&ccatm=&restate=&restatus=&reoption=&retype=&repmin=&repmax=&rebed=&rebath=&subname=&pform=&sc=2350&hn=famagusta-gazette&he=.com
http://www.cyprus-mail.com/cyprus/we-were-beaten-pigs/20100504
http://www.cyprus-mail.com/cyprus/bird-activists-fear-their-lives/20100504
http://www.famagusta-gazette.com/default.asp?sourceid=&smenu=69&twindow=Default&mad=No&sdetail=10402&wpage=1&skeyword=&sidate=&ccat=&ccatm=&restate=&restatus=&reoption=&retype=&repmin=&repmax=&rebed=&rebath=&subname=&pform=&sc=2350&hn=famagusta-gazette&he=.com
+++ 03.05.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++
Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Auch wenn der Schock nach dem Überfall am 30.04.2010 auf unsere Vogelschutzaktivisten noch tief sitzt, geht die Vogelschutzarbeit auf Zypern natürlich weiter - selbstverständlich unter sehr verschärften Sicher- heitsmaßnahmen.
Das Zypern-Camp läuft noch bis zum Mittwoch, 05.05.2010.
Die bisherigen Ergeb- nisse des Zypern-Vogelschutzcamps im Frühjahr 2010 können sich sehen lassen!
Vogelschutzcamp - Gesamtergebnis per 02.05.2010:
• eingesammelte Leimruten: 1.756
• eingesammelte Fangnetze: 9
• eingesammelte elektronische Lockgeräte: 11
• verzeichnete illegale Schüsse: 19
• 1 verhafteter Vogelfänger
Presseberichterstattung: bitte folgenden Link anklicken
http://www.famagusta-gazette.com/link.asp?smenu=69&sdetail=10402&wpage=1
+++ 01.05.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++
Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Am Nachmittag des 30.04.2010 wurde bei einem massiven Angriff von maskierten Männern auf Zypern ein Team des Komitees gegen den Vogelmord, Bonn von Vogelfängern brutal zu- sammengeschlagen.
2 Vogelschutzaktivisten wurden bei der Attacke schwer verletzt und mussten im Kranken- haus notversorgt werden.
Der Angriff auf Zypern ereignete sich, als die Vogelschützer in der Nähe von Paralimni illegale Fanggeräte für Sing- vögel abbauten.
"Plötzlich tauchten wie aus dem Nichts vier Männer auf, bewarfen uns mit Steinen und schlugen anschließend zwei unserer Leute zu Boden. Danach traten sie wie von Sinnen immer wieder auf die Vogelschützer ein. Anschließend rissen sie uns die Videokameras aus den Händen und zerschmetterten die Geräte - eines davon auf dem Kopf eines Aktivisten", berichtet Komitee-Geschäftsführer Alexander Heyd, der bei dem Angriff leicht verletzt wurde. Die beiden anderen Aktivisten, darunter ein Italiener, wurden mit schweren Prellungen und Gehirner- schütterungen ins Krankenhaus gebracht.
Ein Journalist der amerikanischen Tageszeitung "The New Yorker", der das Team des Komitees bei dem Einsatz auf Zypern begleitete, wurde ebenfalls angegriffen, konnte jedoch unverletzt entkommen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, die in beiden Fällen Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet hat, dauern an. Die Botschaften von Groß- britannien, Deutschland und Italien sind ebenfalls eingeschaltet.
Das Komitee gegen den Vogelmord und die Stiftung Pro Artenvielfalt waren mit insgesamt 14 Vogelschützern auf Zypern im Einsatz, um dort gemeinsam mit der Polizei gegen die illegale Vogeljagd und den Fang von Singvögeln für Restaurants vorzugehen.
Fang und Abschuss von Zugvögeln sind durch zypriotisches Recht und durch die Europäische Vogelschutzrichtlinie streng verboten.
+++ 30.04.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++
Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
In der Nacht waren 3 Vogelschutz-Teams im Bereich der britisch ver- walteten Southern Base Area (SBA) östlich von Larnaca im Einsatz, um illegale elektronische Lockanlagen aufzu- spüren. Unweit von Xylophagou wurden die Vogelschützer gegen 5 Uhr morgens fündig: aus einem umzäunten Grund- stück drang lauter Gras- mücken-Gesang aus einem Lautsprecher und mind. 2 Personen waren zu der frühen Stunde bereits in dem Garten beschäftigt - wohl mit Vogelfang. Die umgehend alarmierte SBA-Polizei erschien nach kurzer Zeit und nahm einen Wilderer in flagranti fest, 21 Leimruten und das Lockgerät wurden beschlagnahmt.
Während des Tages waren wieder 12 Komitee-Mitglieder im Gelände, um Leimruten und Netze zu suchen. Rund um Paralimni und Protaras konnten dabei 341 Leimruten gefunden und zerstört werden. Wegen des sehr intensiven Vogelzugs waren heute besonders viele Vögel in den heimtückischen Fallen: insgesamt konnten 43 Tiere befreit werden, da- runter 8 Halsbandschnäpper, 4 Grauschnäpper sowie mehrere Waldlaub- sänger, Mönchs- und Klappergrasmücken und ein Kuckuck. 7 Vögel waren leider bereits tot, so z.B. ein Sprosser.
+++ 29.04.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++
Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Bei einem Nachteinsatz haben unsere Vogel-schützer bei Sotira in einem Akazienwäldchen einen Fangplatz mit einem großen Netz und einem elektronischen Lockgerät gefunden. Der ohrenbe-täubend laute Mönchs- grasmücken-Gesang leitete die Vogelschützer direkt zur Fangstelle.
Tagsüber waren 3 Teams im Einsatz. Östlich von Paralimni entdeckten sie an mehreren Fangplätzen insgesamt 317 Leimruten, darunter 17 Stück in einem Gebüsch direkt hinter einer Taverne.
Zwischen Paralimni und Agia Napa haben die Vogelschutzaktivisten 45 Leimruten abgebaut und zwei Fangplätze mit einer unbekannten Anzahl von Leimruten entdeckt. Diese Fangplätze blieben wie abgesprochen von den Vogelschützern für den Einsatz der Polizei unberührt. Bei der Rück-kehr zu ihrem Fahrzeug wurden die italienischen Team-Mitglieder von mehreren Männern umringt und bedroht. Eine Eskalation der Situation konnte durch die schnell herbeigerufene Verstärkung unserer Aktivisten vermieden werden.
Ein Team, das bei Liopetri im Einsatz war, wurde von einem Vogelfänger wüst beschimpft. Offensichtlich scheint die aktive Pressearbeit des Komitee gegen den Vogelmord auf Zypern Wirkung zu zeigen. Schwerere Zwischenfälle, wie aktuell auf Malta, blieben auf Zypern zum Glück bislang aus.
Zypern Vogelschutzcamp
Gesamtergebnis per 29.04.2010:
• eingesammelte Leimruten: 1.323
• eingesammelte Fangnetze: 9
• eingesammelte elektronische Lockgeräte: 7
• verzeichnete illegale Schüsse: 17
+++ 28.04.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++
Das kriminelle Vogelmorden auf Zypern hat bisher nie gekannte Ausmaße. Wir sind entsetzt, mit welch tier- quälerischer, rücksichts- loser Brutalität und Ignoranz auf Zypern massenhafter, systema- tischer Zugvogelmord betrieben wird! Selbst seltenste Singvogelarten wie Pirole, Berglaub- sänger und Sperbergras- mücken hängen an Leimruten und in Fang- netzen und kämpfen oft stundenlang um ihr zartes Singvogelleben, bis der Erschöpfungstod sie dann endlich von ihren Qualen erlöst! Der massenhaft stattfindende Vogelmord ist ein schwerer strafrechtbewehrter Verstoß gegen die auch auf Zypern geltende EU-Vogelschutzrichtlinie von 1979.
Unsere selbstlosen und ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Vogel- schutzaktivisten schinden sich derzeit bei ca. 30° Celsius in den küstennahen Berghängen bis zu 12 Stunden oft querfeldein, um Strauch für Strauch, Garten für Garten und Oliven- & Zitrusplantagen nach Leim- ruten abzusuchen. Oft von der örtlichen Polizei im Stich gelassen!
28.04.2010 Mittwoch
Am frühen Morgen hat ein Team - geleitet durch den Gesang zweier sehr lauter elektronischer Lockvögel - eine Netzfanganlage nördlich Sotira ge- funden. Es wurden 3 Fangnetze von jeweils 30 Metern Länge sowie die beiden Lockgeräte mit insgesamt 5 Lautsprechern abgebaut. Tagsüber waren 2 Teams im Einsatz. Sie haben insgesamt 386 Leimruten ge-funden und zerstört, davon allein 326 an einer einzigen Fangstelle bei Paralimni! In der Morgendämmerung fielen östlich Paralimni 7 Schüsse, vermutlich auf Turteltauben, die gerade in größerer Zahl durchziehen. Die Frühlingsjagd ist seit dem Beitritt Zyperns zur EU auch hier verboten!
27.04.2010 Dienstag
Ein weiterer erfolgreicher Tag auf Zypern. Die 14 Teilnehmer waren heute in 3 Teams im Einsatz. In Gehölzen im Bereich zwischen Paralimni und Sotira haben die italienischen und deutschen Vogelschützer 234 Leim-ruten + 4 Netze gefunden und abgebaut. An 3 Fangplätzen waren elek- tronische Lockgeräte installiert, die ebenfalls demontiert wurden. In der Nähe von Protaras wurde ein offensichtlich geschossener Turmfalke gefunden.
Inzwischen haben Komitee-Mitarbeiter mehrere Dutzend Leimruten in 6 eingezäunten Privatgärten gefunden. Die Fallen wurden für Einsätze der Polizei an ihrem Platz belassen. Leider reagieren die Behörden nicht entsprechend auf unsere Hinweise, so dass die Klebefallen dort schon seit Tagen stehen. Wir lassen nicht locker und versuchen weiterhin, die Beamten zu einem Einschreiten zu bewegen.
+++ 16.04.2010 +++
+++ Fulda, Hessen +++
Kurzgespräch mit Hannes Jaenicke
Auf Einladung der marketwing GmbH, Garbsen war der be- kannte Schauspieler, Menschenrechtler und Umweltschutz-Aktivist Hannes Jaenicke am 15. April 2010 Gast beim 3. Treffen des Freundeskreis Fund- raising in Fulda.
Mit seinem multi- medialen Einsatz für verschiedene Non-Profit-Organisationen und den Schutz von Umwelt, Tier- und Menschenrechten stellt sich Hannes Jaenicke immer wieder freiwillig in den Dienst der guten Sache. Für seine Tier-Dokumentationsreihe "Im Einsatz für ... " ist der Grimme-Preisträger unlängst mit dem "Diva Earth Award" für sein besonderes Umweltschutz-Engagement ausgezeichnet worden.
Roland Tischbier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Pro Artenvielfalt, nutzte die Gelegenheit für ein Kurzgespräch mit Hannes Jaenicke über den jetzt im Frühjahr wieder stattfindenden millionenfachen Vogelmord an europäischen Zugvögeln auf den Mittelmeerinseln Zypern und Malta.
+++ 09.04.2010 +++
+++ Malta +++
Maltesische Regierung
gibt Frühlingsjagd auf Zugvögel frei !
Aus Malta gibt es aktuell eine schlechte Nachricht: Die Regierung hat am 09.04.2010 bekannt ge- geben, dass die Frühlings- jagd auf heimkehrende Zugvögel in diesem Jahr erstmals seit 3 Jahren wieder freigegeben werden wird. Die EU-Vogelschutz- richtlinie verbietet die Jagd auf heimkehrende Vögel klipp und klar und Malta wurde deswegen erst unlängst vom Europäischen Gerichtshof verurteilt.
Zwar sind den Jägern hohe Auflagen auferlegt worden: die "Jagdsaison" nur 6 Tage lang, es werden nur 2.500 Lizenzen ausgegeben, es dürfen nur 3 Tiere pro Lizenz getötet werden, die geschossenen Tiere müssen umgehend per SMS (!!!) an die Behörden gemeldet werden. Diese Rege- lungen treten die EU-Vogelschutzrichtlinie wiederum mit Füßen - weil unkontrollierbar und weil aus bitterer Erfahrung zu befürchten steht, dass sich auf Malta kein Mensch daran hält.
Außerdem liegt die jetzt bekannt gegebene Jagdzeit mitten in der Haupt- durchzugszeit von Pirolen, Ziegenmelkern, Wespenbussarden & Baum- falken. Von Zufall kann da kaum die Rede sein. Die Wilderer werden sich unter die "regulären" Jäger mischen und so, wie schon seit Jahren, uner- kannt untertauchen.
+++ 01.04.2010 +++
+++ Biesenthal, Kreis Barnim, Brandenburg +++
Weitere Landkäufe
im NSG Finowtal-Pregnitzfließ!
Im Naturschutzgebiet "NSG Finowtal-Pregnitz- fließ" bei Biesenthal kaufen wir seit Herbst 2009 ufernahe Feucht- wiesen entlang der Finow, die in einem eiszeitlich geformten Urstromtal in Richtung Oder fließt.
In dieser Woche konnten wir zwei weitere Grund- stückskaufverträge ab- schließen. Zweck und Ziel unserer Landkäufe ist eine zeitnahe Reali- sierung der ökologischen Sanierung des Flusslaufs der Finow zur Sicherung und Stärkung der Vielfalt dort wild lebender Tierarten sowie eine Verbesserung des Wasserhaushaltes. Damit soll der beginnenden Austrockung des Moorkörpers und der Feuchtwiesen im Finowtal ent- gegen gewirkt werden.
Bisherige Landkauf-Investitionen im Finowtal: € 23.600,00.
Mehr zum Landkaufprojekt "NSG Finowtal" finden Sie auf der Seite "Projekte", dann "Landkäufe", dann "Finowtal".
+++ 28.03.2010 +++
+++ Verne, Kreis Paderborn, NRW +++
Steinkauz-Streuobst- wiese: Obstbaum-Neupflanzungen!
Nach mehr als 40 Frost- tagen auch im Pader- borner Land kam der Frühling nun mit Macht und zwang uns, die schon seit Spätherbst 2009 geplanten Obst- baumpflanzungen kurz- fristig zu realisieren. So hat die auch auf natur- nahe Landschaftspflege spezialisierte Garten- baufirma
grünwerk® die ersten warmen Frühlingstage genutzt und 8 neue -schon 15 Jahre alte- Obstbäume (alte Sorten) auf unserer Streuobstwiese in Klein Verne gepflanzt.
Damit werten wir unser Steinkauzbiotop auch für viele Vogelarten der Obstbaumwiesen wie Goldammer, Feldsperling und Diestelfink (Stieglitz) weiter auf und schaffen zugleich Ersatz für mehrere abgestorbene und umgestürzte alte Apfel- und Pflaumenbäume.
Investition: € 1.100,00.
+++ 21.03.2010 +++
+++ Wessin, Kreis Parchim, Mecklenburg-Vorpommern +++
Unser Artenschutz- turm in Wessin endlich im Umbau
Unser Artenschutzturm in Wessin OT Radepohl ist nach der langen Winterpause endlich im Umbau.
Mitten im Dorf gelegen, war das Turmgebäude schon im Altzustand als Trafostation für Haus- & Feldsperlinge, Bachstelze, Hausrot- schwanz und Schleier- eule ein stark frequen- tierter Treffpunkt. Aus- gebrochene Fugen wurden von schlanken Sperlingen schon als Durchschlupf in ihr Nachtquartier genutzt!
Die Fertigstellung unseres neuen Arten- schutzturms war am 28. März 2010, so dass dem tierischen Einzug in das neue Turmquartier zu Ostern nichts mehr im Wege steht!
Investition in Grundstück und Artenschutzturm: € 12.800,00.
+++ 20.03.2010 +++
+++ Berlin-Mitte +++
12 neue Mauersegler-Nisthöhlen an der Gotzkowsky-Grund- schule
Mit dem Einbau von
4 Mauersegler-Mehr- kammernistkästen an einem Gebäude der Gotzkowsky-Grund- schule in Berlin-Mitte bieten wir dort nistplatz- losen Mauerseglern in geeigneter Höhe neue, dauerhafte und sichere Nistplätze. Die Einbau- arbeiten wurden von einer Schulklasse mit großem Interesse beobachtet. Unser Mauersegler-Scout Klaus Roggel, Architekt in Berlin, stellte sich fachkundig den erstaun- lich engagierten Fragen der Nachwuchs-Vogelschützer.
Als Langstrecken-Zugvögel verbringen Mauersegler ihr ganzes Leben in der Luft und fliegen pro Jahr bis zu 180.000 km. Die Vögel kommen nur zur Brutzeit von Mai bis August nach Deutschland und haben praktisch nie Bodenkontakt - außer bei Nutzung ihrer Nesthöhlen.
Dach- und Haussanierungen und Wärmedämm-Maßnahmen vernichten diesen ehemaligen Felsenbrütern tausendfach ihre angestammten Brutplätze in Nischen und Spalten am Haus.
+++ 26.02.2010 +++
+++ Berlin +++
24 neue Mauersegler-Nisthöhlen für die Hauptstadt
Wie überall in Deutsch- land registrieren unsere Scouts auch in der Hauptstadt Berlin seit Jahren einen Rückgang der Mauersegler-Brut- population. Dank des Engagements unseres Freundes Klaus Roggel (Architekt) in Berlin können wir Mitte März 2010 am Gebäude des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf und an der Gotzkowsky-Grundschule in Berlin-Mitte jeweils 4 Mauersegler-Dreifach-Nistkästen anbringen.
Damit bieten wir den Mauerseglern im Rahmen unseres bundesweiten Artenschutzprojekts für Gebäude bewohnende Tierarten auch in der Hauptstadt weitere neue, dauerhafte Ersatz-Bruthöhlen. Mauersegler verbringen ihr ganzes Leben in der Luft und haben nur zur Brutzeit Bodenkontakt. Dach- und Haussanierungen und die gesetzlich ge- forderten Wärmedämm-Maßnahmen vernichten diesen ehemaligen Felsenbrütern jedes Jahr 'zigtausende ihrer angestammten Brutplätze in Nischen und Spalten am Haus und unter dem Dach.
Investition: € 1.250.
+++ 12.02.2010 +++
+++ Rietberg, Kreis Gütersloh, NRW +++
Unser Steinkauz-Schutzprojekt: Kopfbaumpflege
Im Rahmen unseres Steinkauz-Schutz- programms im Kreis Gütersloh hat die für schwierige, gefährliche Baumpflegearbeiten zertifizierte Fachfirma
grünwerk® aus 33813 Oerlinghausen den fachmännischen Kopf- baumschnitt von 60 durchgewachsenen Weidenbäumen trotz des harten Winter- wetters beendet.
Zur Stärkung der Steinkauz-Population wurden auch 3 neue Steinkauz-Brutröhren in die geschneitelten Weidenköpfe eingebaut.
+++ 22.01.2010 +++
+++ Rietberg, Kreis Gütersloh, NRW +++
Unser Steinkauz-Schutzprojekt: Kopfbaumpflege
Im Rahmen unseres langfristig angelegten Steinkauz-Schutz- programms in den Kreisen Paderborn und Gütersloh haben wir im Januar 2010 mit dem Kopfbaumschnitt von seit Jahren nicht mehr geschneitelten Weiden- bäumen bei Rietberg begonnen.
Für die fachmännische Kopfbaumpflege zum dauerhaften Erhalt von typischen Steinkauz- lebensräumen in Streu- obstwiesen und im feuchten Dauergrünland investieren wir jährlich bis zu 4.000 Euro. Gut investiertes Geld für die immerhin fast 300 Steinkauz-Brutpaare im Paderborner Land und Kreis Gütersloh.
Dank jahrzehntelanger intensiver Biotoppflege und Biotopoptimierung insbesondere durch den ALA e.V., Delbrück leben hier immerhin 5% aller Steinkauz-Brutpaare in Deutschland.
+++ 12.01.2010 +++
+++ Verne, Kreis Paderborn, NRW +++
Unsere Streuobst- wiese - Überlebens- raum im Winter!
Nach nunmehr 17 Frost- tagen mit bis zu 20 cm Pulverschnee im Paderborner Land wird es für viele Vogelarten der freien Feldflur eng. Die großen baum- und heckenlosen Acker- und Feldflächen bieten der heimischen Vogelwelt kaum noch Nahrung.
Wir haben bewusst einen Teil der Wiesen- flächen nicht gemäht und die Obstbäume nicht abgeerntet. So bedienen sich derzeit Reb- hühner, Amseln, Wacholderdrosseln, Bergfinken, Dompfaffen und Rot- kehlchen an reichlich verfügbaren Wildblumensamen, Beeren und an Fallobst.
Auch Mäuse sind dort Kostgänger - und die sind nun einmal die Lieblingsspeise von Mäusebussard, Turmfalke und Steinkauz. So wird die Obstbaumwiese rettender Lebensraum in der ausgeräumten Feldflur.
+++ 06.01.2010 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++
Tierischer Wohnungsbau
Bei unseren Nistplatz- kontrollen an unseren Artenschutztürmen führen wir im Winter auch Reinigungs- und Optimierungsarbeiten durch. Die Nester der Feldsperlinge geben uns dank der dort in Mengen eingebauten Federn einen Überblick über die in der näheren Umgebung lebenden Vogelarten wie z.B. hier an der Elster der Mittel- specht, Grauspecht, Eisvogel & Schleiereule.
+++ 05.01.2010 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++
Bauerngarten Auma fertiggestellt
Mit dem umgestalteten Bauerngarten um unseren Artenschutz- turm in Auma wächst dort den Gebäude be- wohnenden Tierarten ein reich strukturierter und wertvoller Lebens- raum heran.
Dieser sichert die Lebensgrundlagen für die Fauna und Flora
von Bauerngärten und garantiert vielen spezialisierten Tierarten langfristig eine gute Nahrungsbasis.
+++ 30.04.2009 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++
Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Bei einem Nachteinsatz haben Komiteemitarbeiter bei Sotira in einem Akazienwäldchen einen Fangplatz mit einem grossen Netz und einem elektronischen Lockgerät gefunden. Der ohrenbetaeubend laute Mönchsgrasmuecken-Gesang leitete die Vogelschützer direkt zur Fangstelle.
Während des Tages waren 3 Teams im Einsatz. Östlich Pralimni entdeckten sie an zahlreichen Fangplaetzen insgesamt 317 Leimruten, darunter 17 Stück in dem Gebuesch hinter einer Taverne.
Zwischen Paralimni und Agia Napa haben Komiteemitarbeiter 45 Leimruten abgebaut und zwei Fangplätze mit einer unbekannten Anzahl von Leimruten entdeckt. Diese Stellen blieben wie abgesprochen für den Einsatz der Polizei unberührt. Beim Rückweg zu ihrem Fahrzeug wurden die italienischen Vogelschuetzer von mehreren Maennern umringt und bedroht. Kurz vor einer Eskalation erreichte eine schnell herbeigerufene Verstärkung unsere Aktivisten, so dass die Situation glimpflich beendet werden konnte.
Ein Team, das bei Liopetri im Einsatz war, fand keine Vogelfangstellen, wurde aber von einem offenkundigen Vogelfänger wüst beschimpft. Die offensive Pressearbeit des Komitees auf Zypern scheint die Gemüter der Vogel-Wilderer aufgewühlt zu haben. Schwerere Zwischenfälle, wie in diesen Tagen auf Malta, blieben auf Zypern zum Glück bislang aus.
+++ 30.04.2009 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++
Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp Zypern
Bei einem Nachteinsatz haben unsere Vogelschützer bei Sotira in einem Akazienwäldchen einen Fangplatz mit einem großen Netz und einem elektronischen Lockgerät gefunden. Der ohrenbetäubend laute Mönchsgrasmücken-Gesang führte die Vogelschützer direkt zur Fangstelle. Während des Tages waren 3 Teams im Einsatz. Östlich Paralimni entdeckten sie an mehreren Fangplätzen insgesamt 317 Leimruten, davon 17 Stück in einem Gebüsch direkt hinter einer Taverne. Zwischen Paralimni und Agia Napa haben die Vogelschutz-Aktivisten 45 Leimruten abgebaut und 2 Fangplätze mit einer unbekannten Anzahl von Leimruten entdeckt. Diese Fangplätze blieben wie abgesprochen für den Einsatz der Polizei von uns unberührt. Auf dem Rückweg zu ihrem Fahrzeug wurden die italienischen Team-Mitglieder von mehreren Männern umringt und bedroht. Eine Eskalation der bedrohlichen Situation konnte nur durch eine schnell herbeigerufene Verstärkung des Vogelschützer-Teams vermieden werden. Ein Team, das bei Liopetri im Einsatz war, wurde von einem Vogelfänger wüst beschimpft. Offensichtlich hat die Pressearbeit des Komitee gegen Vogelmord auf Zypern die Gemüter der Vogelwilderer aufgewühlt. Schwerere Zwischenfälle wie aktuell auf Malta blieben auf Zypern zum Glück bislang aus.
Vogelschutzcamp-Ergebnis per 29.04.2010:
- eingesammelte Leimruten: 1.323
- eingesammelte Fangnetze: 9
- eingesammelte elektronische Lockgeräte: 7
- notierte illegale Schüsse: 17
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